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Tee aus dem Garten

26.03.2026
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Im Frühling erwacht der Garten wieder zum Leben. Neben Gemüse und Blumen entdecken immer mehr Hobbygärtner auch Teepflanzen für den eigenen Anbau. Viele Kräuter, Beeren und Obst, aus denen sich aromatische Tees zubereiten lassen, wachsen problemlos im Beet, im Hochbeet oder sogar auf dem Balkon. Was spricht für Tee aus dem Beet? Nicht nur gibt es dem Garten einen neuen Zweck, sondern erlaubt es für vollig eigene Teekreationen, mit erntefrischem Aroma!

Kamille – der Klassiker

Matricaria chamomilla

  • sehr pflegeleicht
  • geeignet für sonnige Standorte
  • beruhigender Tee
  • Blüten sind einfach zu trocknen

Kamillentee wirkt entzündungshemmend, krampflösend, antibakteriell und beruhigend. Dadurch eignet sich ein Tässchen nicht nur bei Hals- und Magenbescherden, sondern auch kurz vor dem Schlafengehen.

Der Tee zieht am besten 5 bis 10 Minuten abgedeckt, bevor er ausgeschenkt wird. 

Zitronenmelisse – frischer Zitronenduft

Melissa officinalis

  • angenehm mild
  • hilft bei Stress
  • winterhart und robust
  • perfekt für Kräuterbeete

Zitronenmelissentee ist ein sanftes, natürliches Heilmittel mit beruhigender, krampflösender und antiviraler Wirkung. Ein Tässchen bietet sich besonders bei Prüfungsangst und Nervosität, vor dem Schlafengehen, bei Magen- Darmbeschwerden, bei Infekterkrankungen und bei Menstruationsbeschwerden an. 

Für die Zubereitung soll das Wasser nicht mehr kochend sein und der Tee soll 5 bis 10 Minuten ziehen, bevor er genossen wird. 

Pfefferminze – perfekt für Anfänger

Mentha x piperita

  • wächst extrem schnell
  • ideal für Beete oder Töpfe
  • erfrischender Tee, heiß oder kalt
  • regelmäßig ernten fördert Wachstum

Tipp: Pfefferminze besser im Topf pflanzen, weil Minze sich stark ausbreitet.

Pfefferminztee wirkt durch das enthaltene Menthol krampflösend, beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt, entblähend und gallefördernd. Er hilft effektiv bei Verdauungsproblemen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erkältungssymptomen. Zudem wirkt er kühlend und erfrischend – dadurch bietet er sich auch hervorragend für Eistee!

Der Tee zieht am besten 5 bis 10 Minuten. Sogar frische Blätter eignen sich hervorragend für Pfefferminztee.

Hibiskus – fruchtiger Sommertee

Hibiscus sabdariffa

Der bei uns in Österreich weit verbreitete Gartenhibiskus (Hibiscus syriacus) ist zwar winterhart und wunderschön anzusehen, eignet sich jedoch nicht für die Zubereitung des klassischen Hibiskustees; dafür wird ausschließlich der wärmeliebende Sudan-Eibisch (Hibiscus sabdariffa) verwendet, der bei uns allerdings nur im Kübel oder als einjährige Pflanze an einem sehr sonnigen Platz gedeiht, da er keinen Frost verträgt.

  • für fruchtigen roten Tee
  • braucht viel Sonne
  • sehr dekorativ im Garten

Hibiskustee wirtk blutdrucksenkend und antioxidativ, ausserdem ist er eine Vitamin-C-Quelle! Der säuerlich-erfrischende Tee kann mit systolischem Blutdruck und Stoffwechsel helfen, sowie das Immunsystem durch den Vitamin-C gehalt stärken. 

Der Tee wird 5 bis 8 Minuten in kochendem Wasser ziehen gelassen.

Inspiriert? Hier findest du alles, was du zum Durchstarten brauchst!

Wir haben auch perfekte Einmachgläser, und wenn du es Fruchtig magst gibts hier den Geheimtrick!

Die Kräuter richtig ernten und trocknen

Am besten werden die Kräuter morgens geerntet und die Blätter gebündelt. Ein luftiger und schattiger Ort ist am besten geeignet um die Ernte zu trocknen, da ein Plätzchen in der Sonne das Aroma mindert. Kräuter wie Pfefferminze oder Meslisse brauchen in etwa 4 bis 7 Tage, bis sie getrocknet sind. Mann erkennt, dass die Blätter vollständig getrocknet sind, wenn sie sich trocken und brüchig anfühlen. Blüten wie Kamille oder Lavendel brauchen circa 3 bis 5 Tage, bis sie trocken sind, wenn die Blüten rascheln erkennt man, dass sie bereit für den Aufguss sind. Früchte und Beeren brauchen etwas länger, bis sie für den Tee geeignet sind, ohne nachzuhelfen brauchen die etwa 1 bis 3 Wochen, aber im Backofen oder idealerwiese im Dörrgerät brauchen sie zwischen 6 und 12 Stunden, je nach Frucht und Stückchengröße. Früchte und Beeren werden am besten in kleinere Stückchen geteilt – die Faustregel: Je kleiner desto Besser!
Sobald die Zutaten trocken sind können sie sofort aufgegossen werden, und alles was übrig bleit kommt am besten in ein Einmachglass.

Was geht sonst noch in die Kanne?

Beeren und Früchte im Tee fügen nicht nur eine natürliche Süße hinzu, sondern liefern auch noch leckere Vitamine - vorallem wenn die Stückchen nicht aus dem aufgebrühten Tee entfernt werden.

Gartenerdbeere

Fragaria × ananassa

Nicht nur die Früchte machen sich herrlich in einer Tee-Mischung, sondern auch die Blätter!

  • mild und leicht süßlich
  • gut kombinierbar mit Pfefferminz oder Zitronenmelissen
  • wächst im Beet, Hochbeet oder Balkonkasten
  • gedeiht am besten an sonnigen Orten

Himbeere

Rubus ideaus

Himbeerblätter werden traditionell als Kräutertee verwendet.

  • leicht herb
  • ideal für Kräuterteemischungen
  • sehr pflegeleicht im Garten
  • mehrjährige Pflanze
  • liefert gleichzeitig Früchte und Teeblätter

Apfel

Malus domestica

Getrocknete Apfelstücke sind ein Klassiker in vielen Früchtetees.

  • süß und fruchtig
  • passt gut zu Hibiskus oder Hagebutte

 

Vorbereitungs-Tipp

  • in dünne Scheiben schneiden
  • im Ofen oder Dörrgerät trocknen

Hagebutte

Rosa cania

Die Früchte von Wildrosen sind eine der beliebtesten Zutaten für Früchtetees.

  • leicht säuerlicher Geschmack
  • sehr aromatisch
  • robuste Pflanze
  • ideal für naturnahe Gärten

Johannisbeere

Die Früchte bringen kräftiges Aroma in Teemischungen.
Tee-Eigenschaften

  • fruchtig-säuerlich
  • gut für Sommer-Eistee
  • platzsparende Sträucher
  • auch für kleinere Gärten geeignet

Unsere Rezept Empfehlungen!

Kamille

Zitronenmelisse 

Lavendel

Unser Fazit zum Tee aus dem Garten

Ein eigener Teegarten braucht wenig Platz, bringt aber viel Geschmack und Freude. Schon wenige Pflanzen reichen aus, um das ganze Jahr über aromatische Teemischungen aus dem eigenen Anbau zu genießen.