• Online reservieren und an einem von 37 Standorten abholen
  • Perfekte Beratung vor Ort
  • Bezahlung im Lagerhaus
  • Immer in Ihrer Nähe

Saatgut aus dem Lagerhaus

Das sollten Sie beachten:
Die Nutzung von Qualitätssaatgut führt zur optimalen Nährstoffversorgung Ihrer Nutztiere. Hoher Proteingehalt, gute Futterakzeptanz und hohe Futteraufnahme sichern die Erträge. Sie profitieren von weiteren Fortschritten in der Züchtung von Futterpflanzen. Der Aufwuchs dieser kontrollierten Saatgutmischungen ist in hohem Maße resistent gegen Pilzkrankheiten. Außerdem zählen besonders gute Ausdauer und Narbendichte zu den Eigenschaften dieser Futterpflanzen.

Qualitätsstufen für Saatgutmischungen in Österreich

 Ampferbesatz 

Mischung Aussaatmenge kg/ha Ampferbesatz Samen/ha Toleranz EU Norm

Ampferbesatz Samen/ha Toleranz ÖAG Norm 

Feldfuttermischung RR

22,0 4.300 0
Nachsaatmischung NI 24,5 6.300 0
Dauerwiese D 24,8 9.200 0

Saatgut Auswahl

Das richtige Saatgut wird bestimmt durch Lage, Nutzung, Boden und Tierart: 

Nutzung


Lage

Dauer- & Wechselgrünland


Grünfutter, Weide, Silage, Heu

Nach- & Übersaat


Grünfutter, Weide, Silage, Heu

Feldfutter


Grünfutter, Silage, Heu

trocken A NATRO, NAWEI LR, LG
mittel B, VS, G, WM NA RR, KM, IM, LR, LG
feucht C    
rau D, H, WR   RR, KR, IR

kalzinose-
gefährdet

OG    
alle PH, PW   EZ
milde G, WM   RE, KM, IM
Gunstlage   NI, NIK, KWEI  

Boden:

Bodenproben können Sie in Ihrem Lagerhaus abgeben, die Bodenuntersuchung dauert ca. 3 Wochen, kostet ca. € 30,00 und wird direkt durch das Labor oder die LWK an den Landwirt verrechnet. Sie gibt Aufschluss über Nährstoffmengen wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und über den pH-Wert des Bodens (Grünlandempfehlung zw. 5,0 und 6,5) im Hauptwurzelbereich. Dadurch wird der entsprechende Düngemittelbedarf ermittelt.

Tierart:

Rinder oder Pferde

Sortimentsauswahl Lagerhaus

ÖAG-Saatgut für Dauer- und Wechselgrünland

Art der Mischung Kurzbezeichnung lt. ÖAG Anbaulage Grünfutter Weide Silage Heu
Dauerwiesenmischung für mittelintensive Bewirtschaftung  
(bis zu drei Nutzungen
je Jahr)
B*
43448, 39735, 39736
für mittlere (und trockene) Lagen X (X) X X
" C*
10184, 85187
für feuchte Lagen ab 1.200 mm Niederschlag X (X) X X
" D*
10182, 75246
für raue Lagen
ab 800 m Seehöhe
X (X) X X
für Pferdewiesen (Pferdeheu) PH*
69676
für alle Lagen (X) (X) X X
Dauerwiesenmischung für intensive Bewirtschaftung (bis zu fünf Nutzungen je Jahr) VS
61926
für mittlere Lagen X (X) X X
Dauerweidemischung (auch für Vielschnittnutzung) mit hochqualitativen Knaulgrassorten G*
10192
für milde und mittlere Lagen bis 800 m Seehöhe (X) X (X) (X)
" H*
48869, 86803
für raue Lagen
ab 800 m Seehöhe
(X) X (X) (X)
Dauerweidemischung für Pferdeweiden PW*
1633
für alle Lagen (X) X (X) (X)
Wechselwiesenmischung für drei und mehr Hauptnutzungsjahre für mittelintensive Bewirtschaftung WM*
10188
für milde und mittlere 
Lagen bis 900 m See-
höhe
X (X) X X
" WR
58182
für raue Lagen ab 900 m Seehöhe X (X) X X

*Lagerware mit RVS Artikelnummer


ÖAG-Saatgut für Nach- und Übersaat

Art der Mischung Bewirtschaftung Kurzbezeichnung lt. ÖAG Anbaulage Grünfutter Weide Silage Heu
Nachsaatmischung
für Dauerwiesen, Dauerweiden oder Feldfutterbau
mittelintensiv NA*
39137, 27662, 14081
für mittlere Lagen mit Klee und ohne Klee X X X X
" mittelintensiv NATRO
11056
für trockene Lagen mit Luzerne und Glatthafer X (X) X X
" mittelintensiv NAWEI
11054
für trockene Lagen mit Weißklee X X X X
" intensiv (4- und mehrmähdig) NI*
57942, 58031
für Gunstlagen mit Klee und ohne Klee X X X X
" intensiv NIK*
67872, 85511
für Gunstlagen mit Klee und ohne Klee X X X X
Nachsaatmischung
für Kurzrasenweide und andere 
intensiv genutzte Weidesysteme  
bei intensiver Bewirtschaftung. 
intensiv KWEI*
69591
für Gunstlagen mit Weißklee (X) X (X) (X)

*Lagerware mit RVS Artikelnummer


Nachsaat Sondermischungen für intensive Grünlandwirtschaft nach Galler

Speziell für die intensive Grünlandwirtschaft mit hohen Nutzungsintensitäten bieten die Salzburger Lagerhäuser folgende Saatgutmischungen an:

Nachsaat-Galler engl. Raygras: für milde Gunstlagen (wegen geringerer Winterhärte), 5 - 6 Nutzungen/Jahr möglich, hoher Ertrag und höchste Futterqualität bei früher Nutzung und ausreichender Düngung. Beweidung fördert engl. Raygras.

Nachsaat-Galler Knaulgras: 4 - 5 Nutzungen/Jahr, massenwüchsig, für Mäh- und Weidenutzung geeignet, hohe Winterfestigkeit, erfordert frühe Nutzung und angepasste Düngung.


Nachsaat SBG Mantelsaat mit Klee, ohne Klee

Bei Mantelsaatgut ist jedes Samenkorn mit einer genau auf die Keimbedürfnisse abgestimmten Nährstoffmasse umhüllt. Sie schützt das Korn und fördert die Jugendentwicklung des Keimlings. Mantelsaatgut eignet sich für alle Saattechniken. Vorteile sind: höhere Auflaufraten durch besseren Bodenschluss, beste Jugendentwicklung durch optimale Nährstoffversorgung, keine Saatgutverluste durch Windverwehung oder Vogelfraß, keine Entmischung des Saatgutes. Hier finden Sie weitere Infos. 


ÖAG-Saatgut für Feldfutterbau

Art der Mischung Kurzbezeichnung lt. ÖAG Anbaulage Grünfutter Silage Heu
Rotkleegrasmischung, zweijährige Mischungen (Saatjahr und ein Hauptnutzungsjahr, einmalige Überwinterung) RE*
38855
für milde Lagen bis 600 m Seehöhe X X (X)
" RR*
38864
für mittlere und raue Lagen ab 600 m Seehöhe X X (X)
Kleegrasmischung, drei- bis vierjährige Saatgutmischungen (Saatjahr und zwei bis drei Hauptnutzungsjahre, zwei- bis dreimalige Überwinterung) KM*
10186, 82588
für milde und mittlere Lagen bis 700 m X X (X)
" KR*
38830
für raue Lagen 700 m - 1.200 m X X (X)
Feldfutter-Intensivmischung für bis zu drei Hauptnutzungsjahre IM*
58021
für milde und mittlere Lagen X X (X)
" IR*
10191
für raue Lagen bis 900 m X X (X)
Luzerne-Rotkleegrasmischung (Schrittmachergemenge) für zwei bis drei Hauptnutzungsjahre. Drei- und mehrjährige Mischungen für trockene Lagen LR*
14083, 72566
für trockene und mittlere Lagen bis max. 900 mm Niederschlag/Jahr X X (X)
Luzernegrasmischung für zwei und mehr Hauptnutzungsjahre LG
14085
für trockene und mittlere Lagen mit ca. 6,5 pH X X (X)

*Lagerware mit RVS Artikelnummer


ÖAG Spitzenqualität wird streng kontrolliert (Saatgutverkehrskontolle, ÖAG Kontrolle) und gibt es nur im Lagerhaus, zudem sind nur 2 Werke in Österreich befugt, ÖAG zu mischen.

Derzeit sind nur einzelne Gräser- und Kleearten sowie Feldfuttermischungen in Bioqualität erhältlich, jedoch keine Mischungen für Dauer- und Wechselgrünland. ÖAG-Dauerwiesen-, Dauerweide- und Nachsaatmischungen dürfen vorläufig noch von Biobetrieben verwendet werden. ÖAG Feldfuttermischungen dürfen erst nach Rücksprache und Genehmigung durch die Kontrollstelle angebaut werden.

Das richtige, streng kontrollierte Qualitätssaatgut schafft Sicherheit und Erfolg vom Anbau bis zur Ernte. So wird bei sorgfältiger und gezielter Bewirtschaftung beste Grundfutterqualität erreicht!

Anbauempfehlungen

Saatmethode:

  • Drillsaat: besonders geeignet unter trockenen Verhältnissen 
  • Breitsaat: besonders geeignet bei feuchten Verhältnissen

Saatzeit:

  • Frühjahrssaat: nicht zu früh säen, Spätfröste abwarten, bei gut erwärmten, abgesetzten und befahrbaren Böden
  • Sommer-/Herbstsaat: ehest nach Hauptfrucht, Mischungen mit hohem Kleeanteil bis spätestens Ende August

Saatmenge:

  • empfohlene Mengen einhalten
  • Erhöhung der Saatmenge ist nicht sinnvoll, da sonst die auflaufstarken Arten die langsam auflaufenden unterdrücken

Saatbeet:

  • Klee- und Grassamen verlangen ein feinkrümeliges, gut abgesetztes Saatbett mit gutem Bodenschluss
  • nicht zu tief ablegen, 0,5 - 1,0 cm Saattiefe
  • zur Rückverfestigung und Bodenschluss nach der Saat walzen

Pflege:

  • Deckfrucht rechtzeitig räumen
  • Säuberungsschnitt bei einer Wuchshöhe von 10 - 15 cm

Nachsaat: 

Eine einfache Übersaat bringt nur Erfolg, wenn lückige Bestände vorhanden sind, weil sonst der Konkurrenzdruck der Altnarbe zu groß ist. Bei dichten bzw. verfilzten Beständen ist der Einsatz einer Kreisel- oder Rotoregge empfehlenswert. Ganz entscheidend für den Erfolg einer Nachsaat ist, dass das Saatgut angewalzt wird und zeitgerecht ein Schröpfschnitt erfolgt, damit die junge Einsaat ausreichend Licht bekommt.

Praxistipp:

Pflanzenbestände sollten nie ungemäht in den Winter gehen. Ideal ist eine Wuchshöhe von 7 - 9 cm, höhere Bestände wintern leicht aus (Schneeschimmel etc.); bei Saatgutmischungen mit Luzerne 10 cm. Nachmähen nach Beweidung. In der Qualitätsreife geerntetes Futter weist eine Verdaulichkeit von 71 - 75 %, 22 - 25 % Rohfaser in der Trockenmasse und einen Energiegehalt von 5,9 - 6,5 MJ NEL/kg Trockenmasse auf. Betriebe in Gunstlagen, die rechtzeitig mähen und angepasst düngen, können mit 140 - 160 g Rohprotein/kg Trockenmasse rechnen. Der Rohfasergehalt steigt im Verlauf des Alterungsprozesses auf über 30 % in der Trockenmasse an.

Download Fachblatt "Die Saat"
Download Heumesskalender
Landwirtschaft Beratung
Dauergrünland Mantelsaat

Kontaktieren Sie Ihren persönlichen Berater!

Sie möchten eine Beratung oder ein Angebot - kontaktieren Sie uns: 

mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Standort suchen