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Düngemittel

Sachgerechte Düngung kann Kosten senken und gleichzeitig Erträge erhöhen. Düngekonzepte im Salzburger Lagerhaus beginnen mit einer professionellen Bodenuntersuchung. Die Probe wird an das Bodenlabor geschickt und analysiert. So erhalten Sie Aufschluss über die im Boden vorhandenen Nährstoffe. Auf diese Bodenuntersuchung folgt schließlich die passende Produktauswahl für Ihre sachgerechte Düngung.

Sie haben Fragen zum Thema Düngung im Ackerbau? Oder suchen nach Düngemitteln für Ihr Grünland? Dann kontaktieren Sie einen der landwirtschaftlichen Fachberater in Ihrem Salzburger Lagerhaus!

Sulfogranulat biotauglich

Stickstoff (N)

Wirtschaftsdünger enthalten Stickstoff als rasch wirksames Ammonium (NH4) und langsam wirkenden organischen N. In Jauche ist N zu 95 % in NH4-Form vorhanden und nur zu 5 % organisch gebunden, in Gülle zu je 50 %. Stallmist enthält nur 15 % NH4-N und 85 % organisch gebundenen N.

Für Grünland und Feldfutter gelten folgende Richtlinien für die N-Düngung:

Nutzungsintensität N-Düngebedarf empfohlene Düngeform
Kleereiche Ein- und Zweischnittwiesen 0–20 kg/Aufwuchs bevorzugt Stallmist
Gräserbetonte Mehrschnittwiesen 40–50 kg/Aufwuchs bevorzugt verdünnte Jauche bzw. Gülle od. NAC/KAS zum jeweiligen Aufwuchs
Umtriebsweide 30–40 kg/Aufwuchs Mineral N od. stark verdünnte Jauche bzw. Gülle
Feldfutterbestände 50–60 kg/Aufwuchs Verdünnte Jauche oder Gülle bzw. Mineral N

Phosphat (P), Kali (K)

Die Nährstoffausnützung von Phosphat und Kali in Wirtschaftsdüngern ist der Wirkung von Mineraldüngern gleichzusetzen. Eine mineralische Ergänzungsdüngung mit P und K soll vorrangig auf Flächen mit weniger als 10 mg/100 g Boden erfolgen.

Bodenuntersuchungen

Grundlage für eine bedarfsgerechte Düngung sind Bodenuntersuchungen. Je nach Versorgungsstatus im Boden, der auf der jeweiligen Fläche wachsenden Kultur und dem erwarteten Ertrag sind die Düngermengen zu bemessen.

Düngermengen, Nährstoffbilanz

Aktionsprogramm Nitrat und ÖPUL verlangen Aufzeichnungen und gesamtbetriebliche Bilanzen über N und P. Bei N ist der feldfallende Anteil zu berücksichtigen. Mineralische P-Düngung von über 100 kg/ha ist nur auf Grundlage von Bodenuntersuchungen zulässig. Weiters sind Düngeverbotszeiträume einzuhalten. Umfangreiche Informationen über Düngung stellt die Landwirtschaftskammer bereit. Der LK-Düngerrechner ermöglicht eine betriebsbezogene Düngeplanung und Dokumentation.

Höchstwerte für die NPK-Düngung in kg/ha, Gehaltsstufe C, mittlere Ertragserwartung

  Kultur N P2O5 K2O
Getreide Weizen 130 55 80
Getreide Wintergerste 120 55 80
Getreide Roggen 100 55 80
Getreide Sommerfuttergerste 100 55 80
Getreide Dinkel 100 50 80
Getreide Hafer 90 55 80
Getreide Triticale 110 55 80
Getreide Mais 140 85 200
Hackfrüchte Speise- und Industriekartoffel 150 65 200
Hackfrüchte Frühkartoffel 110 60 180
Öl- und Eiweißpflanzen Erbse 60 65 100
Öl- und Eiweißpflanzen Ackerbohne 60 65 120
Zwischenfruchtfutterbau ohne Leguminosen 80 25 80
Zwischenfruchtfutterbau mit Leguminosen 40 2-5 80
Feldfutter Kleebetont (über 40 Flächen-%) 40 65 190
Feldfutter Gräserbetont 180 70 205
Feldfutter Gräserreinbestände 200 70 225

Quelle: Richtlinie für die fachgerechte Düngung im Ackerbau und Grünland, 7. Auflage 2017 www.ages.at/themen/umwelt/boden

  Bezeichnung RVS Einzelnährstoffe und Gehalte Kultur - Anwendungen Unverb. empf.
Aufwandmenge
  Handelsname Art. Nr.: N P K S Mg CaO Bor, Zink Grünland Getreide Mais Gemüse, Obst Kartoffel Leguminosen kg/ha
 
STICKSTOFFDÜNGER Ammonsulfat kristallin (SSA) 10022 21             0 ++ + + + 0 400 – 800
Harnstoff geprillt 88484 46             0 ++ ++ + + 0 100 – 250
Kalkstickstoff geperlt PERLKA 10023 20         50   ++ ++ ++ 0 ++ 0 400 – 600
Kalkammonsalpeter/Nitramoncal
Linzer NAC
64294 91562 27         12,5   ++ ++ ++ ++ ++ 0 200 – 400
PHOSPHORDÜNGER Hyperkorn 26 granuliert 19738   26       <40   ++ ++ ++ + ++ + 200 – 800
Hyperphosphat 29 mehlfein 34238   29       <40   ++ + ++ + ++ + 150 – 400
Physio Natur G 18 60830   18     5 <40   ++ + ++ + + + 300 – 800
Superphosphat 18 granuliert 10038   18   12       ++ ++ ++ + ++ + 150 – 400
KALIDÜNGER Kaliumsulfat 50 granuliert
schwefelsaures Kali
93104     50 18       0 0 0 ++ ++ 0 150 – 300
Kornkali 40 granuliert 10044     40 4 6     ++ + ++ 0 0/+ + 200 – 400
Kali 60 granuliert 10046     60         + + + 0 0/+ + 150 – 400
Magnesia Kainit 11 granuliert 10050     11 4 5     ++ 0 + 0 0 0 500 – 1.000
Patentkali 30 granuliert 89966     30 17 10     0 0 0 ++ ++ 0 250 – 500
 
N P K DÜNGER Blaukorn premium 15:3:20 gran. 49102 15 3 20 10 3   ja 0 0 0 ++ ++ 0 400 – 800
DC 37 12:10:15 gran. 37029

12

10 15 12       ++ ++ ++ 0 0 0 350 – 900
DC Frucht 12:5:15 gran. 55831 15 5 15 18       0 0 0 ++ ++ 0 400 – 600
DC Rot 10:8:20 gran. 29999 10 8 20 15     ja 0 0 0 ++ ++ 0 500 – 1.000
DC Bor Start 6:10:16 gran. 41936 6 10 16 10     ja + ++ ++ 0 0 0 250 – 800
Novatec premium 15:3:20 gran. 49100 15 3 20 10 3   ja 0 0 0 ++ ++ 0 250 – 800
Complex 15:15:15 gran. 91569 15 15 15 3     ja + ++ ++ 0 0 0 350 – 900
 
N P DÜNGER Diammoniumphosphat DAP gran. 30206 18 46           + + ++ + + 0 150 – 250
Complex 20:20:0 gran. 91570 20 20   2     ja ++ + ++ + + 0 150 – 250
P K DÜNGER DC 45 Neu 0:12:20 gran. 10080   12 20 8       + ++ ++ 0 ++ + 350 – 500
Hyperkali 0:18:18 gran. 29325   18 18     <35   ++ ++ ++ 0 ++ + 250 – 500
KALKDÜNGER Branntkalk gekörnt/gemahlen 10061           >92   0 ++ ++ ++ ++ ++ 1.000 – 2.000
Kalk kohlensauer feucht 17163           >53   ++ ++ ++ ++ ++ ++ 1.500 – 2.500
Kalk kohlensauer mit Mg feucht 23935         >7 >53   ++ ++ ++ ++ ++ ++ 1.500 – 2.500
Kalk kohlensauer mit Mg trocken 37795         >15 >57   ++ ++ ++ ++ ++ ++ 1.500 – 2.000
Meerkalk gran. 71743         1,5 <50   ++ ++ ++ ++ ++ ++ 500 – 1.000
Kalkkorn gran. (ks Magnesiumkalk) 82743         >14 >53   ++ ++ ++ ++ ++ ++ 1.500 – 2.500
BODENHILFSSTOFFE Urgesteinsmehl Biolit gesackt 77531         5 5   ++ ++ ++ ++ ++ ++ 1.000 – 2.000
Urgesteinsmehl Biolit Big Bag 46568         5 5   ++ ++ ++ ++ ++ ++ 1.000 – 2.000

Legende:
++ sehr gut geeignet
+ gut geeignet
0 keine Verwendung
Angaben ohne Gewähr

Beachten Sie bitte die Richtlinien für die sachgerechte Düngung:
www.bmnt.gv.at
www.ages.at

Informationen über die Zulassung von Düngemitteln für Bio-Landwirtschaft entnehmen Sie dem jeweils aktuellen Betriebsmittelkatalog sowie www.infoxgen.com. Informationen über zugelassene Düngemittel in ÖPUL-Maßnahmen finden Sie in den Merkblättern der AMA.

Sulfogranulat biotauglich

Sulfogranulat biotauglich

25 kg Sack 25885, 600 kg BigBag 74674

Langanhaltende Schwefelwirkung durch elementaren Schwefel 90% S und 10% Bentonit. Stickstoff braucht Schwefel - durch 1 kg Schwefel werden 7 kg Stickstoff aufgenommen. Schwefel stärkt Pflanzen, steigert den Futterwert und die Fresslust. Ideal zum Mischen mit anderen Düngergranulaten.

Meerkalk biotauglich

Meerkalk biotauglich

600 kg BigBag 71743

Hohe Pflanzenverfügbarkeit und rasche Düngewirkung dank der hohen Reaktivität von über 80 %. Staubfreie, einfache Ausbringung mit dem Düngerstreuer durch gleichmäßige Granulierung. Calcium im Grundfutter für hohe Milchleistung und gesunde Kühe.

KalkKorn biotauglich

KalkKorn biotauglich

25 kg Sack 82743, 600 kg BigBag 86544, 1000 kg BigBag 86545

Kohlensaurer Düngekalk 2-6mm granuliert, leicht zu streuen, Kalkwert >53% CaO. Lieferbar mit oder ohne Magnesium, Phosphor und Schwefel. Sorgt für optimalen pH-Wert, eine gute Durchlüftung und Stabilisierung der Krume im Grün- u. Ackerland. Aufwandmenge bei jährlicher Anwendung 500 - 1000 kg/ha.

Timac P-Dünger Physio Natur G18+S

Timac P-Dünger Physio Natur G18+S

600 kg BigBag 60830

Phosphordünger granuliert aus weicherdigem Rohphosphat mit sehr hoher Mahlfeinheit, enthält zahlreiche Spurenelemente wie Zink, Mangan, Molybdän, Jod, Kobalt und Selen. Wirkt auch bei hohen pH-Wert. Aufwandmenge: Grünland 200-300 kg/ha, Ackerbau 300 - 600 kg/ha.

Compo NovaTec

Dieser Dünger enthält einen Ammoniumstabilisator, der die Umwandlung von Ammonium in Nitrat verlangsamt. Dadurch werden Stickstoffverluste verringert und die N-Ausnutzung verbessert. Novatec sichert eine optimale N-Versorgung bei allen Witterungsperioden (Nässe-, Trockenperioden) durch Vor- und Zusammenlegung von Düngeterminen.

Nährstoffgehalt des Düngers in % Empfohlene Düngung in kg Reinnährstoff / ha
  20 40 60 70 80 90 100 110 120 140 160 180 200 220 240 260 280 300
  Empfohlene Düngung in kg Düngemittel / ha
6 330 660 1000 1160 1330 1500 1660 1830 2000 2330 2660 3000 3330 3660 4000 4330 4660 5000
9 220 440 660 770 880 1000 1110 1220 1330 1550 1770 2000 2220 2440 2660 2880 3110 3330
10 200 400 600 700 800 900 1000 1100 1200 1400 1600 1800 2000 2200 2400 2600 2800 3000
12 160 330 500 580 660 750 830 910 1000 1160 1330 1500 1660 1830 2000 2160 2330 2500
13 150 300 460 530 610 690 760 840 920 1070 1230 1380 1530 1690 1840 2000 2150 2300
15 130 260 400 460 530 600 660 730 800 930 1060 1200 1330 1460 1600 1730 1860 2000
18 110 220 330 380 440 500 550 610 660 770 880 1000 1110 1220 1330 1440 1550 1660
20 100 200 300 350 400 450 500 550 600 700 800 900 1000 1100 1200 1300 1400 1500
21 90 190 280 330 380 420 470 520 570 660 760 850 950 1040 1140 1230 1330 1420
26 70 150 230 260 300 340 380 420 460 530 610 690 760 840 920 1000 1070 1150
27 70 140 220 250 290 330 370 400 440 510 590 660 740 810 880 960 1030 1110
29 60 130 200 240 270 310 340 370 410 480 550 620 680 750 820 890 960 1030
30 60 130 200 230 260 300 330 360 400 460 530 600 660 730 800 860 930 1000
40 50 100 150 170 200 220 250 270 300 350 400 450 500 550 600 650 700 750
45 40 80 130 150 170 200 220 240 260 310 350 400 440 480 530 570 620 660
46 40 80 130 150 170 190 210 230 260 300 340 390 430 470 520 560 600 650
50 40 80 120 140 160 180 200 220 240 280 320 360 400 440 480 520 560 600
60 30 60 100 110 130 150 160 180 200 230 260 300 330 360 400 430 460 500

Erklärung wie die Tabelle zu verwenden ist:
Zahlenkollone unter der empfohlenen Düngung in kg Reinnährstoffe so weit nach unten verfolgen bis links der Nährstoffgehalt der gewünschten Konzentration des Düngers auf gleicher Höhe ist. Zahl im Schnittpunkt ist Menge in kg Düngemittel.

Beispiel:
Empfohlene Menge = 90 kg P- Reinnährstoff
Wird ein Düngemittel mit einem P-Gehalt von 26 % verwendet, müssen 340 kg von dem Dünger ausgebracht werden.

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