Bienenwies'n Salzburg

Landwirtschaftliche Fachschule Winklhof in Oberalm

Gemeinsam mit der Klasse 1a der landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof wurde im Rahmen des Praxisunterrichtes eine Bienenwies´n angelegt. Optimal positioniert direkt vor dem schuleigenen Lehr-Bienenstand. Vorbereitend wurde die Wiese von den Schülern zuerst grob, anschließend mit dem Rasenmäher möglichst tief gemäht. Dies ist notwndig, um die Arbeit mit der Umkehrfräse zu erleichtern.


 

Schritt für Schritt zur Bienenwies'n

Fräsen:

Herr Brunauer vom Maschinenring fräste mit dem vom Raiffeisenverband Salzburg zur Verfügung gestellten Motormäher mit aufgebauter Umkehrfräse eine Fläche von ca. 100 m². 

Rechen:

Im Anschluss an die Fräsarbeiten wurden einzelne Grasnarbenreste von den Schülern eingesammelt und die Fläche mit dem Rechen feinplaniert.

Aussaat:

Das wertvolle Saatgut wurde für die vorhandene Fläche mittels Küchenwaage auf den Gramm genau abgewogen. Anschließend wurde es mit Sand vermischt, um die händische Aussaat zu erleichtern.

Bewässern:

Nach dem leichten Einrechen des Saatgutes musste die Fläche noch bewässert werden.

Fachlich unterstützt wurde die Praxiseinheit von Pflanzenbau- und Obstbau-Fachlehrer Josef Haslauer. Im Spätsommer bzw. Anfang Herbst, wenn die Schüler in der 2. Klasse angekommen sind, wird die Entwicklung der angelegten Bienenwies'n wieder fachlich besichtigt und beurteilt.

Statement der Schüler:

Andreas Knaus aus Ramsau am Dachstein
Ich finde die Idee mit der Bienenwies´n eine super Sache. Unsere Bienen haben hier in Zukunft auch direkt vor ihren Stöcken die Möglichkeit den Nektar zu sammeln. Ich finde die Förderung der Bienen wichtig für die Bestäubung von verschiedenen Obstbäumen und Pflanzen.

Lorenz Lindinger aus Plainfeld bei Salzburg
Die Bienen können sich mit unserer hier angelegten Bienenwies´n mehr Nahrung holen und sich somit auch besser vermehren. Unser großer Nutzen daraus ist der leckere Honig, den wir dann genießen können.

Fotonachweis: Maschinenring