News vom 08.04.2018

Jedes Projekt braucht starke Partner

Snowboard-Ass Andreas Prommegger über Erwartungshaltungen, Olympia, Baupläne und warum das Lagerhaus mit dem zu tun hat.
08. April 2018

Interview mit Andreas Prommegger:

Lagerhaus: Du gehst als amtierender Doppelweltmeister und damit als Favorit in die kommende Wettkampfsaison. Teilst Du diese Einschätzung?
Andreas Prommegger: Eine Erwartungshaltung in diese Richtung ist natürlich da. Ich hab vergangene Saison alle wichtigen Rennen gewonnen, damit bin ich wohl zwangsläufig Mitfavorit. Das olympische Motto "Dabei sein ist alles" ist mir jedenfalls zu wenig.

Lagerhaus: Hat sich Dein Leben nach dem Doppelweltmeister-Titel verändert?
Andreas Prommegger: Privat: Nein. Meine Kinder haben mich immer gleich lieb, ob ich gewinne oder nicht. In sportlicher Hinsicht aber ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Doppelgold hat sehr viel verändert, es gab einen medialen Riesenhype, mehr Wertschätzung. Absolut nicht zu vergleichen mit dem vorherigen zweimaligen Gesamtweltcupsieg, der sportlich am wertvollsten ist. 

Lagerhaus: Projekt Olympia: Ist eine Medaille in Pyeongchang 2018 möglich?
Andreas Prommegger: Sollte ich gesund bleiben und nichts Unvorhergesehenes passieren: Ja. Aber am Tag X muss alles passen, und man muss auch Glück haben. Da nützt auch wenig, wenn man wie ich die Generalprobe im vergangenen Jahr gewonnen hat.

Lagerhaus: Es gibt noch ein zweites Projekt, das gerade läuft. Die Familie Prommegger bezieht bald ein schmuckes Haus. Wie startet man ein Projekt Einfamilienhaus?
Andreas Prommegger: Lange vor dem Spatenstich. Ich habe mich stark in die Planung eingebracht, Konzepte und Wohnideen entwickelt, Angebote gesichtet etc. etc. Es gab schon sehr viel Arbeit, bevor es richtig losging. 

Lagerhaus: Das Lagerhaus war beim Hausbau ja von Anfang an im Boot. Hat alles gut funktioniert?
Andreas Prommegger: Alles top. Von der Beratung bis zur Qualität der Produkte. Und das wichtigste: Ich hab mein Lagerhaus in der Nähe - was praktisch ist, wenn man wie ich es oft mehrmals am Tag besuche.

Lagerhaus: Früher wurden Häuser oft mit Hilfe der gesamten Verwandtschaft gebaut. Heute sind die rechtlichen Auflagen viel strenger. Welche Eigenleistungen können Hobby-Handwerker erbringen?
Andreas Prommegger: Was mich betrifft, hab ich viele Entwürfe gefertigt, die Gestaltung und den Charakter des Hauses selbst in die Hand genommen. Das Raumkonzept beruht auf meinen Ideen. Wenn man sich mit all den vielen Details beschäftigt, hat man eine ganz andere Beziehung zu dem Gebäude.

Lagerhaus: Was war Dir beim Haus am wichtigsten?
Andreas Prommegger: Die Bedürfnisse der Familie. Dann eine gute Bausubstanz, denn man baut nur einmal im Leben, und Qualität. Deshalb setze ich auch auf die professionelle Qualität der heimischen Gewerke.

Lagerhaus: Zurück zum Sportlichen: Machst Du Dir Gedanken oder gar Sorgen über den Nachwuchs? Hast Du Angst, dass die Snowboarder aussterben könnten?
Andreas Prommegger: Zweifellos hat der einstige Boom wegen der Carvingski nachgelassen. Aber Snowboarden wurde schon oft totgesagt. In globaler Hinsicht steht Snowboarden - mit zum Teil riesigem Zuschauerinteresse - ohnehin sehr gut da, deshalb ist es auch eine olympische Disziplin. Die aktuelle Nachwuchssituation in Österreich ist allerdings nicht so rosig, mit einigen Ausnahmen wie z. B. Kärnten. Es gibt weniger Rennen als früher.

Lagerhaus: Und wie lange fährt Andi Prommegger noch?
Andreas Prommegger: Bis zum 30. März. Das Jahr sag ich aber nicht.

Und er rät auch, den Webshop des Salzburger Lagerhauses zu besuchen: "Weil hier der Kunde König ist. Nicht nur wegen der Produktqualität, der günstigen Preise und des reichen Angebots, sondern auch wegen der Benutzfreundlichkeit. Dieser Onlineshop funktioniert genau so, wie ich es mir als Online-Shopper vorstelle."